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Malvina Rohmeyer ist eine in Spanien lebende, deutschsprachige Autorin. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft zog es sie in mehrere Länder. Die berufliche Vita der Autorin könnte glatt aus einem Roman von Charles Bukowski stammen. So jobbte sie unter anderem als Barfrau, Verlagsbuchhalterin, Reiseleiterin, spielte Schlagzeug in einer Punkband, hatte eine eigene Radiosendung. Sie schrieb Kolumnen für deutschsprachige Zeitungen in Spanien und machte sich in zahlreichen internationalen Ausstellungen auch als Malerin einen Namen. Seit nunmehr 22 Jahren lebt und arbeitet sie auf ihrer Lieblingsinsel im Atlantik, wo aktuell auch ihre Krimis entstehen.

team member

Malvina Rohmeyer

Autorin

Bücher

„So weiss, so rot, so tot“ … so Genial Gut !!!

***

„Bravo! Ein fulminates Erstlingswerk.“

***

„Unterhaltungswert 100% und ganz besonderer Schreibstil.“

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Leseprobe

Rezensionen

Interview mit Yvonne vom Blog „Buchstabensalat“

yvonnesbuchstabensalat.blogspot.com

Hallo Malvina, schön dass du heute bei mir zu Gast bist.

Hallo Yvonne, ich freue mich sehr, dass du mich zu diesem Interview eingeladen hast!

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

1.) Erzähl uns doch ein wenig von dir. Wer bist du, wo kommst du her? Was zeichnet dich besonders aus?

Ich würde mich an ehesten als Patchwork-Wesen bezeichnen. Etwas, das für viele Menschen heutzutage in unserer globalisierten Welt zwar zum Einen ganz was Normales ist, aber eben doch zum Anderen einen exotischen Touch hat. Man ist in einem Land geboren, lebt und arbeitet aber in einem ganz anderen Teil der Welt. Mein Resüme umfasst  insgesamt 15 ganz verschiedene Berufe und Tätigkeiten, mit deren Aufzählung ich Euch nicht langweilen möchte. Auch in meinem Amazon-Autoren-Profil habe ich mich auf eine Auswahl beschränkt, welche mich jüngst beim Schreiben am meisten beeinflusst hat.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

2.) Bist du Hauptberuflich Autor/in oder hast du noch einen anderen Job?

Nein, leider noch nicht. Es gibt, und da bin ich realistisch, nur sehr wenige AutorINNEN, die vom Erlös ihrer Bücher leben können. Noch geringer ist der Prozentsatz unter uns Selfpublishern. Wie so viele von uns, habe auch ich einen „richtigen Beruf“. Und ich schätze es als fantastischen Luxus, sagen zu können, dass dieser Beruf mir Freude macht. Wenn die Menschen nach unseren therapeutischen Sessions nahezu davonschweben, ihre Schmerzen, Verspannungen und all ihren Stress ablegen und neue Energie tanken konnten, und zu jeder Urlaubsreise wiederkommen – was will man mehr!? Mittlerweile habe ich meinen ganz eigenen Stil aus diversen Massagetechniken aus aller Welt, vorrangig japanische, dazu Shiatsu, Fußreflexbehandlungen und Reiki gefunden.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

3.) Was machst du in deiner Freizeit? Hast du Hobbies oder besondere Talente?

Man sagte mir schon in der Schulzeit ein auffälliges Sprachtalent nach, ich konnte auch immer schon gut zeichnen und würde mich auch als sehr musikalisch bezeichnen wollen. Nicht nur, weil ich mal Schlagzeug in einer Punkband spielte und so etwas wie ein absolutes Gehör habe. Letzteres ist oft ein Fluch. Hahaha!
Neben dem Schreiben male ich. Es gab eine ganz lange Phase, wo ich die Malerei mehr als nur semi-professionell  betrieben habe und mich durchaus für den Rest meines Lebens gern nur der Malerei gewidmet hätte.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

4.) Hast du Familie? Wie stehen sie zu deiner Schreibleidenschaft?

Ich bin verheiratet. Und ich kann mich glücklich schätzen, nicht nur einen tollen Mann, sondern mit ihm auch eine grandiose Familie geheiratet zu haben. Es ist wie bei einer spanischen oder italienischen Großfamilie, wenn wir alle zusammen sind. Laut, lustig, herzlich. Sie alle trugen und tragen meine „künstlerischen Metamorphosen“ und wir alle halten zusammen wie Pech und Schwefel!

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

5.) Welche Ziele hast du so im Leben und im Job?

Im Grunde genommen bringt es mein Jahrgang mit sich, dass ich schon auf ein so reiches Leben zurückblicken kann und dankbar für all das bin, was ich erreicht habe, dass ich meinem bisherigen Rezept gern treu bleiben möchte. Ich möchte weiterhin neugierig auf jeden neuen Tag sein und wenn es mal nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe, dann stell ich mir halt etwas anderes vor. (Von einem isländischen Sprichwort hergeleitete Lebensmaxime) Meine Mutter pflegte mich immer zu ermuntern, mir alles zu erlauben, in dem sie sagte: „Von allem Schönen gibt es in der Welt genau so viel, wie es Menschen hat, die es sich trauen, danach zu fragen. Es zu wagen.“ Eine andere Maxime mit der ich groß wurde: „Wo wäre die Welt, wenn es nicht immer wieder Verrückte gegeben hätte, die sich trauten, nach den Sternen zu greifen.“ Genau so möchte ich auch weiterhin aufs Leben zugehen.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

6.) Erzähl und doch etwas von deinem aktuellen Projekt, wie weit bist du? Steht es schon in den Startlöchern oder müssen wir uns noch etwas gedulden?

Über die „ungelegten Eier“ möchte ich noch nichts sagen. Soviel nur: es wird einen zweiten und weitere Teile mit der Ermittlerin Mona Katz geben. Selbstverständlich harren die „losen Enden“ und offenen Fragen aus Teil Eins der Aufklärung. Das bin ich den vielen Lesern und meiner Mona Katz schon schuldig.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

7.) Welches ist dein Lieblingsgerne? Schreibst du auch in dem Bereich oder doch ganz was anders? Welches magst du gar nicht?

Ich gestehe, es sind Thriller, die ich am meisten liebe. Und da vor allem die psychologisch ausgefeilten, literarisch anspruchsvolleren. Die zweidimensionalen Pappkameraden mancher Autoren, die zwar geniale Plot-Ideen haben, dann aber Figuren, die nichts von sich preisgeben, mag ich nicht so. Natürlich lernt man beim Lesen immer etwas dazu. Es zog mich selbst sofort zum Thriller-Genre, als ich die ersten Plot-Entwürfe hatte. Dennoch habe ich mich schon köstlich an Frauenromanen amüsiert oder an lyrischer Prosa. Ich kenne da keine wirklichen Ausschlusskriterien. Vielleicht so Sachen wie Vampir-Geschichten.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

8.) Bist du Selfpublisher oder veröffentlichst du über einen Verlag oder vielleicht sogar beides?

Selfpublisher.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

9.)  Veröffentlichst du unter deinem realen Namen oder nutzt du ein Pseudonym? Wenn es ein Pseudonym ist, warum gerade dieser Name?
Unter Pseudonym habe ich gemalt.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

10.) Was liebst du am Schreiben und wie bist du dazu gekommen?

Wer schreibt ist „createur“ im wahrsten Sinne. Man kann eine eigene Welt erschaffen, sich auch mal Dinge von der Seele schreiben und den erschaffenen Figuren wie ein Journalist folgen. Die stellen nämlich manchmal die schrägsten und überraschendsten Sachen an. Das ist ab und zu wie beim „Zauberlehrling“. 
Das Schreiben kam zu mir, weil es sich als die mir adäquateste Ausdrucksform herausstellte. Ich habe nicht danach gesucht. Es war da und wartete, bis wir uns erkannt haben.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

11) Thema Schreibblockade – Hat dich das Problem auch schon mal befallen und wie bist du es los geworden?

Es gibt da für mich immer nur ein Rezept: Keep on writing. Selbst, wenn es Mist ist. Einfach weitermachen. Der Papierkorb ist mein bester Freund, sagte mal einer meiner Lieblingsautoren-Freunde.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

12.) Du hast doch sicherlich Lieblingsbücher und Autoren, vielleicht so gar ein „großes“ Vorbild. Magst du uns verraten, wer ganz oben auf deiner Liste steht?

Ja, in der Tat. Es gibt den einen Thriller, der meiner Meinung nach „Pflichtlektüre“ aller angehenden Autoren sein sollte. HEADHUNTER von Jo Nesbo.

Mein zweites Lieblingsbuch ist FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR FÜR SCHNEE. Peter Høeg hatte seinen Roman sicher nicht vordergründig als Thriller geplant. Aber es ist einer, vor dem ich noch immer den Hut ziehe!

Als drittes möchte ich unbedingt den Roman VIELEN DANK FÜR DAS LEBEN von Sibylle Berg nennen. Berg ist ganz gewiss keine Mainstream-Autorin, aber ich habe mich nach ihrem Vorgänger-Roman DER MANN SCHLÄFT so in ihre Sprache verliebt dass ich mich hier wirklich als Berg-Fan outen kann.

Natürlich kommt kein deutschsprachiger Autor an Sebastian Fitzek vorbei. Ich liebe viele seiner Thriller sehr. Er ist ein Phänomen.

Last but not least möchte ich meine langjährige Freundin und Mentorin Tessa Hennig nennen, die mich wohl am meisten ermunterte, die Schriftstellerin in mir rauszulassen. Tessa war es, die meine ersten Texte las, lektorierte, kritisch beleuchtete und immer wieder an meine Schreibe glaubte.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

13.) Wie sieht dein Alltag aus? Hast du feste Schreibzeiten?

Da ich ein „early-bird“ bin, ist für mich die beste Zeit ganz früh morgens. Das heißt konkret: 5Uhr aufstehen, den Hund ausführen und dann bis ca. 10 Uhr schreiben. Spät abends bzw. nachts kann ich nichts schreiben. Notizen mach ich mir dauernd irgendwie. Es gibt Stoff für mindestens zehn weitere Krimis.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

14.) Was erwartet uns im Jahr 2020?

2019 erfüllte sich mir ein großer Traum. Mein erster Thriller kam zur Welt und er wurde von den allermeisten seiner Lesern so herzlich und mit Begeisterung aufgenommen, dass ich mir für 2020 natürlich nichts sehnlicher wünsche, als dass die begonnene Serie um meine Ermittlerin Mona Katz in irgend einem Verlagshaus auf Interesse stoßen möge. Grade, weil mir eine übergroße Zahl der Rezensionen bescheinigt, dass die Figur und Geschichte um Mona Katz ein gewisses ALLEINSTELLUNGSMERKMAL besitzt. Genau das, was sich Verleger ja immer wünschen, wenn sie in ein neues Produkt – also einen neuen Autor – Zeit, Energie und natürlich am Ende des Tages auch etwas Geld investieren, dieses literarische Projekt einer breiten Leserschaft bekannt zu machen.

Mein Wunsch für 2020 wäre also, einen Verlag für mich zu finden.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

15.) Mit Mona hast du ja eine sehr eigenwillige Protagonistin geschaffen, was magst du besonders an ihr?

Sie ist von allen Figuren am ehesten so etwas wie mein „alter ego“ – deshalb schon mal. Obwohl jeder Schreibende bestätigen wird, dass er oder sie in jeder erdenklichen Szene IN DIE FIGUREN SCHLÜPFT, fühle ich mich in und bei Mona am wohlsten. Sie ist ein Mischwesen im wahrsten Sinne und meine Hommage an eine frühere USA-Freundin, die ich dort leider aus den Augen verloren habe. Dieser Freundin verdankt die Figur der Mona etliche Facetten, obwohl ich wirklich auf den klassischen Satz bestehen muss, dass ALLE FIGUREN FREI ERFUNDEN SIND UND ENTSTEHENDE ÄHNLICHKEITEN ZUFÄLLIG UND UNBEABSICHTIGT SIND. Ich muss das ab und zu in Gesprächen immer wieder betonen, da es manche als Sport ansehen, gerade in blutrünstigen Thrillern, nach den Abgründen in der Seele und der Biografie der Autoren zu fahnden.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

16.) Gibt es reale Personen die dich zu deinen Charakteren inspirieren oder entspringen die alle deiner Fantasy?

Nach all meinen vielen Berufen und Jobs darf ich mich glücklich schätzen, über ein solches Arsenal an tollen, interessanten, aber auch schrägen, originellen und skurrilen Bekanntschaften und Begegnungen zu verfügen, die sehr wohl dem einen oder anderen Charakter als Inspiration zu Seite standen und stehen.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

17) Zum Schluss würde mich noch interessieren, ob es für schwer fällt deine Charaktere zu töten und welche Szenen du am liebsten schreibst?

Das entscheidet sich seltsamerweise sehr spontan und gar nicht so kaltblütig, wie es meine Bösewichte in der Geschichte dann entscheiden und umsetzen. Es gibt da einen immer wieder gern gegebenen Ratschlag an Autoren. Der lautet: KILL YOUR DARLINGS. Da ist was dran, auch wenn die Botschaft im Grunde eine völlig andere ist. Es geht dabei nämlich um das Kürzen im Text.
Am liebsten schreibe ich: jede Szene. Mir macht tierisch Spaß, was ich schreibe und wenn ich schreibe. Die witzigen, hintergründigen Szenen und Kapitel  mag ich ebenso wie die liebevollen und die blutigen. Und ich liebe TEMPO und WECHSELNDE PERSPEKTIVEN.

⭐️🌟⭐️🌟⭐️

Jetzt hab ich genug deiner Wertvollen Zeit in Anspruch genommen, gibt es noch etwas was du deinen Lesern und mir sagen möchtest? Ein paar letzte Worte?

Au ja, bitte!  ICH BIN SO DANKBAR, DASS ES EUCH LESER UND LESERINNEN GIBT!
Die Welt der Bücher und Geschichten ist ein wunderbarer Ort und es ist beglückend, Euch in
meiner Welt zu begrüßen!

Allen Lesern und Leserinnen wünsche ich ein großartiges Jahr 2020. Vor allem Gesundheit! Und uns allen noch viele, viele tolle Bücher.

A bientôt ! Auf bald! Hasta luego! See you soon! Eure Malvina

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Das Interview wurde original übernommen von dieser Seite:

https://yvonnesbuchstabensalat.blogspot.com/2019/11/interview-mit-malvina-rohmeyer.html


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